Unser Flyer zum Wahlkampf

von | Mrz 3, 2018 | Allgemein

Um die Bürger zu informieren und für unsere Position zu werben, haben wir einen Flyer erstellt, den wir nun tatkräftig in der Stadt verteilen wollen.

Helfen Sie uns gerne und machen ihn publik. Wenn Sie einen Ort kennen an dem wir ihn auslegen sollten, dann sagen Sie uns Bescheid.

Sie können ihn auch in einer PDF-Version laden und ausdrucken oder weiterleiten.

Wir haben versucht dort unsere Argumente kurz und griffig in Worte zu packen, die allgemein verständlich sind.

7 Kommentare

  1. Wenn ich diesen ihren Flyer jetzt hier sehe, verstehe ich die Welt nicht mehr.
    Wo ist der fette nicht zu übersehende Hinweis auf die website des Gutenbergmuseums und die dort seit langem einsehbaren Visualisierungen des Vorhabens?
    Statt dessen sehe ich auf dem Flyer ein schönes Bild vom Dom und ein schönes Blumenbeet. Wie schön und idyllisch,ja wer kann denn da gegen dieses Bauvohaben etwas haben? Die Turmverfechter klatschen sich bei Betrachtung diese Flyers vor Begeisterung auf die Schenkel!!
    Das die AZ seit Beginn an nur die Sichtachse vom Markt her auf den Turm veröffentlicht und die übrigen Bilder der Architekten konsequent vermeidet, ist ja seit dem Rosenmontagsauftritt eines leitenden Mitarbeiters der AZ für mich irgendwie erklärbar.
    Das aber die BI, die doch ebenfalls die immer wieder mal gedruckten Leserbriefe kennen sollte, die auf die permanente Schönfärberei der AZ-Bilder hinweisen,ist arm.
    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, das haben Stadt, Architektenbüro und AZ schon längst erkannt und liegen damit richtig.
    Und was macht die BI? Das Geld für den Flyer in dieser Form können sie sich sparen. Ich werde den nicht verteilen.
    Ich wäre gerne für die BI aktiv geworden aber nicht mit einem Produkt, welches ein Maulwurf der Pro-Seite nicht besser hätte machen können.

    Antworten
    • Hallo Herr Kretschmer,

      Sie stoßen mir Ihrer Kritik auf ein sensibles Thema. Leider ist es uns untersagt worden (mit einer Ausnahme) Bilder der DFZ-Architekten in unseren Publikationen zu verwenden. Das ist ein echtes Dilemma für uns. Die Befürworter sind derzeit sehr umtriebig dabei überaus schöngefärbte Bilder zu verbreiten. Noch schlimmer – sie haben die Nordansicht (Turm links neben dem Röm. Kaiser), bei der ganz deutlich wird, welche Bausünde uns da bevorstünde, fast gänzlich aus den aktuellen Präsentationen rausgenommen.

      Von daher ist auch Ihre Idee, auf die Veröffentlichung des Museums zu verweisen, kaum hilfreich.

      Wir hoffen nur, dass die Mehrheit der Bürger dieses unanständige Spiel durchschaut und ein Gespür dafür hat, dass dieser Fremdkörper an dieser Stelle nicht verloren hat.

      Erlauben Sie mir noch ein letztes Wort. Wir brauchen jeden Unterstützer. Wenn wir uns jetzt untereinander zerfleischen und Vorwürfe machen, dann lachen sich die Turmfreunde ins Fäustchen.

      Antworten
  2. Gegen die Entscheidung der Stadtverwaltung
    Bilder der Architekten in Ihren Publikationen zu verwenden, hätten Sie eine richterliche Entscheidung für eine Verwendung herbeiführen müssen.
    Ich halte die Forderung der Stadt für nicht haltbar, da es ja bei dem Bürgerentscheid gerade um diese Pläne der Architekten geht.
    Wenn dies wirklich nicht möglich gewesen ist, hätten Sie von eigene Planskizzen von Architekten oder Architekturstudenten fertigen lassen können, die genau den Plänen der Architekten entsprochen hätten.
    dem o.a. Kommentar des Herrn Kretschmer kann ich nur zustimmen. Der Flyer zeigt ein schönes Bild vom Dom und ist keine Kampfansage.
    Einen Kampf können Sie nur gewinnen, wenn Sie erschütternde Bilder von dem mit Worten geschilderten Umständen einer Baustelle im Gutenbergjahr veröffentlichen.
    Ich empfehle dafür Studen der Abschlußsemester an der entsprechenden Fachhochschulezu gewinnen.
    Die immer wieder von der AZ veröffentlichen Bilder des Architekturbüros sind ebenfalls nichts anderes als eine digitale Darstellung von einer Situation die nur erdacht und nicht vorhanden ist.
    In den ursprünglich ausgestellten Plänewn des Wettbewerbs war zum Beispiel nur auf der,der Ludwigstrasse zugewandten Seite eine Wand mit Metallbuchstaben vorgesehen und dargestellt. Die übrigen Seiten sind eine Betonrasterfassade mit Verglasung gewesen.
    Erst in der Folge der öffentlichen Diskusion
    wurden in den Bildern alle Seiten mit einer Metall-Buchstaben-Verkleidung zugehängt.
    In Ihrem letztem Zeitungsinterview erkären Sie unter anderem, dass ein nicht unwesentlicher Punkt für eine Ablehnung auch die Kosten seien.
    Wenn Sie das als Argument benutzen, müssen Sie auch Kosten nennen, mit denen für eine Verwirklichung des Bauvorhabens zu rechnen ist; die Sie dann den vón der Stadtverwaltung vorgesehenen Kosten gegenüberstellen.
    Hierfür müssen Sie eben Firmen finden, die Ihnen freundschaftshalber eine grobe Schätzung machen.
    In dem Zeitungsartikel wird auch erwähnt, dass die Stadt Gelder aus einer Hans-Klenk-Stiftung für Ihre Werbekampagne verwendet.
    Es wäre rechtlich zu prüfen, ob dies überhaupt möglich ist und nicht dem Stiftungsgedanken widerspricht.
    Von meiner Seite lehne ich den gesamten Entwurf ab, mit Turm und geplanter giebförmiger Aufstockung ab, weil es den Ansprüchen einer „Weltarchitektur „, wie es gern von der Museumsdirektion dargestellt wird, unter keinen Umständen entspricht.
    Im übrigen wäre als Alternative für den massiven Bunkerklotz “ Bibelturm “ genannt, eine Säule in entsprechend gleicher Höhe als weithin sichtbares Zeichen mit einer Oberflächengestaltung mit Druckbuchstaben aus der Zeit des Mittelalters möglich. Diese Säule würde weder den Platz verunstalten noch die Sicht auf das dahinterstehende Gebäude verwehren.
    Es gebe noch viel dazu zu sagen, aber ich möchte es hierbei belassen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Weber, Architekt a.D.

    Antworten
    • Sehr geehrter Herr Weber, ich gebe Ihnen in vielen Ihrer genannten Punkte recht. Nur beim Thema „Bildrechte“ nicht. Wir haben uns juristisch beraten lassen und uns gegen die Verwendung des Bildmaterials entschieden. Wir sind eine private Initiative und können uns juristische Auseinandersetzungen mit ungewissem Ausgang leider nicht leisten.

      Antworten
  3. Den BI- Flyer finde ich gut. Er zeigt gerade nicht den verhassten Bibelturm- Entwurf, aber den gewohnten Blick auf den Dom, den wir ohne Beeinträchtigung so behalten wollen.
    Wichtiger sind die aufgelisteten Argumente auf dem Flyer! Jeder entschiedener Gegner des Bibelturms sollte nun aktiv werden, um andere Mainzer zur Abstimmung zu bewegen. Nur so besteht eine Chance, diesen geplanten „Schildbürgerstreich“ zu verhindern!
    An den Infotischen der BI haben die Leute noch einmal die Gelegenheit, sich diesen hässlichen Architekten-Entwurf anzusehen und die Gegenargumente anzuhören. Darum sollten wir jetzt zusammenhalten und tun, was wir tun können!
    Vielleicht wäre ein „Verkehrszeichen“- Button zum Anstecken oder ein Aufkleber für die Heckscheibe mit dem durchgestrichenen Turm noch ein witziger weiterer Hingucker, um sich als dessen Gegner zu bekennen…

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  4. Antwort auf den Beitrag von Doris David:
    Die Idee mit dem Aufkleber für das Auto/Fahrrad usw. finde ich toll.Damit kann man jedem zeigen, wo man steht.
    Den von der BI verteilten Button trage ich täglich. Er regt zu interessanten Diskussionen an und als Aufkleber kann das eine weitere Dimension der Ablehnung des Grosse-Turmes sein.

    Antworten
  5. Herzlichen Dank an die Bürgerinitiative gegen diesen hässlichen Klotz, der völlig unterfinanziert keines der ursprünglichen Probleme des Gutenberg-Museums nachhaltig lösen würde!
    Wo kann ich Plakate oder sonstige Unterlagen bekommen, um die Kommunikation zu unterstützen?
    Eine Spende ist auf dem Weg!

    Antworten

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